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Wilsdruffer Schmalspurnetz

Über 150 km Schmalspurstrecken in Mittelsachsen

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20.08.2017

Spendenaktion für den Personenwagen 235 K

Vor 30 Jahren haben wir im Kulturbund die IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff gegründet, die sich zum Ziel setzte, Relikte und Sachzeugen des inzwischen abgebauten Schmalspurbahnnetzes für die Nachwelt zu retten, zu restaurieren und museal zu präsentieren.

Es war ein langer und arbeitsreicher Weg, ehe 1996 zunächst die Eisenbahnhistorische Schauanlage Haltepunkt Wilsdruff eröffnet werden konnte. Verschiedene Wagenrudimente wurden geborgen, mühselig komplettiert, anschließend restauriert und konnten so im Rahmen einer Freilichtschauanlage gezeigt werden.

Mit dem Wiederaufbau des Lokschuppens Wilsdruff in den Jahren 2007-09 unter Regie der Stadt Wilsdruff wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der Revitalisierung der Wilsdruffer Schmalspurbahn getan. 2010 konnte das durch den Verein aufgebaute und betreute Schmalspurbahnmuseum im Lokschuppen eröffnet werden.

Damit sind in den drei Jahrzehnten seit Bestehen des Vereins wichtige Schritte getan. Doch die Rettung der Wilsdruffer Schmalspurbahn ist damit noch lange nicht abgeschlossen, denn es ist unser Ziel, perspektivisch den Bahnhof Wilsdruff mit dem Haltepunkt Wilsdruff durch eine wieder aufgebaute Gleisanlage zu verbinden. Und für die Präsentation im Museum und für den Betrieb auf der späteren Museumsbahn benötigen wir natürlich auch einen Reisezugwagen. Dafür wurde der Wagen 235 K auserkoren.

Der 1992 wieder entdeckte Wagenkasten des zweiachsigen Personenwagens 235 K ist einer von ganz wenigen erhaltenen seiner Art. Gebaut wurde er 1894 und stand als Wagen 3. Klasse bei den Königlich-Sächsischen Staatseisenbahnen im Dienst. Zweiachsige Personenwagen waren die ersten Reisezugwagen bei Sachsens Schmalspurbahnen. Sie wurden bereits in den 1920er Jahren ausgemustert und verschrottet. Unser Wagen blieb als Bahndienstwagen noch länger erhalten, ehe man ihn von seinem Fahrwerk trennte; der Wagenkasten gelangte um 1935 nach Chemnitz und wurde von Familie Claußnitzer als Gartenlaube genutzt. Ein Brand im Wagenkasten um 1950 führte zu größeren Verlusten an Originalsubstanz.

Im Jahre 2007 erfolgte nach 15-jährigen Verhandlungen mit dem Besitzer der Kauf des Wagenkastens durch die IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff e. V. Der Beginn der Restaurierung duldete nach einem Sturm- und Regenschaden keinen weiteren Aufschub. Deshalb begann 2010 ein grundhafter Neuaufbau in der Werkstatt der RVE Marienberg. Nur wenige Teile wie der Rahmen konnten wieder verwendet werden. Der Abgleich von Maßen für die Neuanfertigung des Wagenkastens war aber machbar, damit der Neubau so authentisch wie möglich erfolgen kann.

Zum Neuaufbau des Wagens gehörte die Neuanfertigung der beiden fehlenden Einachsdrehgestelle. Der Wiederaufbau des Wagens erfolgt unter der engagierten Regie des Leiters Schienenfahrzeuginstandsetzung Uwe Mehnert.

Das neue Wagenkastengerippe wurde auf dem Rahmen und Fahrwerk erstellt, 2014, Foto: P. Wunderwald

Fast wie neu präsentiert sich derzeit der 235 K mit seiner äußeren Holzbeplankung, 2014, Foto: P. Wunderwald

Für die Ausführung der Stellmacher- und Tischlerarbeiten und für die Komplettierung des Wagens mit der Inneneinrichtung sind innerhalb kurzer Zeit durch den Verein noch rund 20.000 € aufzubringen, um die schon erbrachten und noch folgenden Leistungen bezahlen zu können. Das ist eine besondere Herausforderung, auch angesichts der Tatsache, dass die IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff e. V. für die Maßnahme des Wiederaufbaues bisher nur abschlägige Fördermittelbescheide erhielt.

Bitte helfen Sie deshalb mit, diesen unikaten Sachzeugen sächsischer Eisenbahngeschichte wieder auferstehen zu lassen. Jede Spende, gleich welcher Höhe ist willkommen. Vielen Dank für ihr Interesse und ihre Unterstützung!

Auf Grund der Tatsache, dass mehrfach Fördermittelanträge abschlägig beschieden wurden und die Aufarbeitung deshalb teilweise mit Hilfe eines Kredites erfolgen musste, geht die Spendenaktion zugunsten des Wagens 235K auch nach dessen Fertigstellung weiter.

Spendenkonto:

IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff e. V.
Bankverbindung Dresdner VR-Bank
IBAN:  DE35 8509 0000 2937 1210 00
BIC: GENODEF1DRS
Kennwort: Personenwagen 235 K.

Nach seiner Aufarbeitung soll der historische zweiachsige Personenwagen 235 K nicht nur als Exponat im Schmalspurbahnmuseum Wilsdruff zu bewundern sein, sondern eingereiht beim Eisenbahnverkehrsunternehmen Traditionsbahn Radebeul auch im Museumszugbetrieb auf der Schmalspurbahn Radebeul Ost – Radeburg und leihweise auch auf anderen Strecken und im sächsischen I K-Zug zu erleben sein.

Bisher haben folgende Spender die Aktion unterstützt (Stand: 20.08.2017):

  • Peter Wunderwald 17.000 € (davon 1.000 € Claus-Köpcke-Medienpreis)
  • Ingenieurbüro Leidecker 7.250 €
  • Christian Tischer 5.000 €
  • Gunnar Hölzig 2.500 €
  • Stefan Jugelt 2.300 €
  • Spender, der anonym bleiben möchte (A) 1.500 €
  • Wolfram Wagner 1.300 €
  • Jörg Lindner 1.250 €
  • Bündnis 90/Die Grünen, Regionalverband Riesa/Großenhain 1.200 €
  • Marcus Köhler 1.200 €
  • Uwe Krüger 1.000 €
  • Manfred Simon 1.000 €
  • Anni Kahle 950 €
  • Dieter Buddrus 841 €
  • Reiner Wiegand 800 €
  • Andreas Raabe 723 €
  • Spender, der anonym bleiben möchte (M) 550 €
  • Silvio Kozuschek 500 €
  • Ralf Jugelt 400 €
  • André Marks 346 €
  • Thomas Rietz 335 €
  • Klaus Kröher 325 €
  • Dirk Meyer 340 €
  • Andreas Feldmann 300 €
  • Sven Geist 300 €
  • Hartmut Halm 285 €
  • Reiner Zienert 333,50 €
  • Gottfried Däbler 250 €
  • Thomas Heinelt 250 €
  • Daniel Mehner 250 €
  • Dr. Harald Melchior 241,10 €
  • Lutz Steinert 238 €
  • Kerstin Fiedler 235 €
  • Volker Krehut 235 €
  • Falk Philipp 235 €
  • Dresdner VR Bank 200 €
  • Wolfgang Gleitsmann 200 €
  • Guntmar Grübler 200 €
  • Henry Kuntze 200 €
  • Paul Kuropka 200 €
  • Hartmut Küchler 200 €
  • Menos GmbH Steuerberater 200 €
  • Dieter Oschanitzky 200 €
  • Gerd Schulze 200 €
  • Erik Stoppok 200 €
  • Werner Kath 150 €
  • Dr. Wolfgang Kreher 150 €
  • Uwe Müller 150 €
  • Heiko Prautzsch 150 €
  • Sächsische Haustechnik Dresden 150 €
  • Volker Anton 141 €
  • Axel Krause 125 €
  • Matthias Gröll 115 €
  • Reiner Geßner 111 €
  • Jörg Bieler 100 €
  • Michael Chares 100 €
  • Gerhard Chrobok 100 €
  • Sebastian Dominok 100 €
  • Robert Dröse 100 €
  • Bernd Hauptvogel 100 €
  • Rainer Heinrich 100 €
  • Initiative Sächsische Eisenbahngeschichte e. V. 100 €
  • Walter Kirschner 100 €
  • Dr. Eckard Schleiermacher 100 €
  • Rainer Rubin 100 €
  • Thomas Schlechte 100 €
  • Christian Wolfgang Schwab 100 €
  • Jan Seelig 100 €
  • Dr. Ralf Weber 100 €
  • Steffen Leuthold 76 €
  • Michael Fichte 75 €
  • Ronald Schimpitz 70 €
  • Eberhard Fleischer 60 €
  • Rolf Neubert 60 €
  • Gotthard Paul 60 €
  • Michael Reinhardt 60 €
  • Dr. Harald Weigel 60 €
  • Harald Becher 50 €
  • Bernd Egeler 50 €
  • Roland Ende 50 €
  • Kerstin Fiedler & Falk Philipp 50 €
  • Mike Fiedler 50 €
  • Peter Heinich 50 €
  • Heiko Heisig 50 €
  • Holm Pomper 50 €
  • Stefan Schmeißner 50 €
  • Lothar Schlegel 50 €
  • Harald und Birgit Schulter 50 €
  • Friedwerd Messow 50 €
  • Frank Meyer 50 €
  • Lutz Milde 50 €
  • Günter Walter 50 €
  • Wolfram Wittig 50 €
  • Klaus Zschoch 50 €
  • Carsten Glöß 40 €
  • Joachim Jehmlich 40 €
  • Norbert Lange 40 €
  • Andreas Brytscha 30 €
  • Märker Innenausbau Wilsdruff 30 €
  • Andreas Bachmann 25 €
  • Dr. Wolfgang Jordan 25 €
  • Frank Pfannkuch 22 €
  • Axel Gutmann 20 €
  • Tino Petrick 20 €
  • Jörg Mehner 19 €
  • Uwe Jakubasch 15 €
  • Reiner Bilz 15 €
  • Klaus Nitzsche 10 €
  • Daniel Zimmer 10 €
  • Thomas Fischer 9,60 €
  • Jens Nikolay 7,10 €
  • Jonas Wunderwald 5 €

Sachspenden:

  • Nachgüsse historischer Kronen: Forschungsgruppe Kursächsische Postmeilensäulen Sachsen
  • Rollenführungen für die Heberlein-Seilzugbremse: Peter Wunderwald
  • Arbeitsleistungen für Bühnengittereinbau in Höhe von 826,34 € Metallbau Thielemann Radebeul

Der aktuelle Spendenstand beträgt damit 58.183,30 €. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern und werden Sie an dieser Stelle zum Fortgang der Arbeiten am Personenwagen 235 K sowie die nächsten Einsätze des Wagens informieren.

Wir bitten wegen der Zusendung der Spendenbescheinigung Michael Chares, Gerd Hofmann, Jörg Mehner, Carsten Glöß und Joachim Lindner um die Mitteilung der Anschrift – vielen Dank!

20.04.2017

Saisonauftakt im Schmalspurbahnmuseum am 22./23.04.2017

Der traditionelle Wilsdruffer Dampftreff am 22./23. April ist zugleich der Auftakt der Museumssaison 2017. Als Besonderheit wird im Schmalspurbahnmuseum im Lokschuppen eine Ausstellung von Modellen historischer Bahnhofsgebäude des Wilsdruffer Schmalspurbahnnetzes gezeigt. Der passionierte Modellbauer Jörg Schlegel aus Herzogswalde präsentiert immerhin 27 von 44 Stationsgebäuden des Wilsdruffer Schmalspurbahnnetzes im Maßstab 1:87. Die Palette reicht vom kleinen Haltepunkt bis hin zum großen Bahnhofsgebäude und so wird ein interessanter Querschnitt der Bahngebäude der von 1886 bis 1973 bestehenden Schmalspurstrecken zu bewundern sein.

Darüber hinaus können die Besucher neben einer Reihe Wagen die Dampflok 99564 als Leihgabe der SDG in Augenschein nehmen. Eine Fahrt mit der Handhebeldraisine auf dem Bahnhofsgleis ist im Museumsbesuch ebenso inbegriffen.

Außerdem empfiehlt sich an beiden Tagen der Besuch der historischen Dampfmaschinen des Sächsischen Dampfmaschinenvereins Wilsdruff in der Fabrikstraße. Auch der MEC Mohorn präsentiert seine Modellbahnanlagen im Bahnhofsgebäude. Somit gibt es an diesem Wochenende gleich mehrere Gründe für einen Besuch in Wilsdruff.

Bahnhofsgebäude Oberdittmannsdorf in 1:87Bahnhofsgebäude Pretzschendorf in 1:87

 

05.12.2016

Buch-Neuerscheinung: "Die Schmalspurbahn Meißen Triebischtal - Lommatzsch"

Alle Freunde der sächsischen Schmalspurbahnen können sich pünktlich zur Weihnachtszeit über eine neue Lektüre aus dem Hause Wunderwald Bahnbücher freuen. Die Autoren Wolfram Wagner, Peter Wunderwald und Udo Jankowski haben auf 280 Seiten Wissenswertes zu Geschichte, Technik und Betrieb sowie den noch vorhandenen Sachzeugen der Strecke Meißen Triebischtal - Lommatzsch zusammengetragen. Nähere Einzelheiten zum Buch finden Sie auf unserer Bücherseite.

09.10.2016

Angebot für Charterfahrten

Suchen Sie das besondere Event für ihre ganz individuelle Firmen-, Privat- und Vereinssonderfahrt? Dann nutzen Sie die Möglichkeit, den zweiachsigen Personenwagen 235K für historische Fotosonderfahrten und Fotoevents zu mieten.
Wir beraten Sie gern! Anmeldungen werden  unter 0351/2134461 oder über das Kontaktformular auf www.traditionsbahn-radebeul.de entgegengenommen.

Zugschlaufschild Traditionszug, Foto: P. Wunderwald

09.10.2016

Wagen 235 K wieder in Radebeul

Am 17. September wurde der Wagen 235K bei der Traditionsbahn Radebeul e. V. in Dienst gestellt, wo er am 17./18. September 2016 zum Schmalspurbahnfestival auf der Lößnitzgrundbahn eingesetzt wurde. Die erste Fahrt absolvierte er für die Helfer und Sponsoren des Wagens 235K am 17. September im P 3620 – leider bei strömendem Regen. Bei seinen Eröffnungsworten skizzierte Vereinsvorsitzender Peter Wunderwald den entbehrungsreichen Weg von der Entdeckung des Wagenkastens 1992 über die Bergung bis hin zum Neuaufbau ohne Fördermittel und dankte den Unterstützern und Spendern sowie dem EVU Traditionsbahn Radebeul, ohne deren Hilfe die Inbetriebnahme nicht möglich gewesen wäre.
Auch zukünftig wird der Wagen vorrangig bei der Traditionsbahn Radebeul zu ausgewählten Traditionsfahrten im sächsischen Oberlichtwagenzug eingesetzt.

Fotosonderfahrt am 02.10.2016, Foto: P. WunderwaldZur Fotosonderfahrt am 2. Oktober 2016 war Wagen 235K gemeinsam mit Wagen des sächsischen Länderbahnzuges der Traditionsbahn Radebeul unterwegs.

08.10.2016

Wagen 235 K - Impressionen vom Einsatz in Mügeln

Im Rahmen der Präsentation des I K-Zuges in Mügeln vom 9.-11. September stand unser Wagen 235K bei schönstem Wetter auf der Döllnitzbahn im Einsatz. Nachfolgend einige Eindrücke von den Fahrten sowie vom Rücktransport des Wagens nach Radebeul.

Der I K-Zug ist am 9. 9. 2016 im Bf Nebitzschen eingetroffen. Foto P. Wunderwald

Kurz vor der Rückfahrt nach Mügeln in Nebitzschen, 10. 9. 2016. Foto P. Wunderwald

Rücktransport des Wagens 235K nach Radebeul von der Annaberger Firma Hein, 14.09.2016. Foto P. Wunderwald

 

26.07.2016

Wagen 235 K - Offizielle Inbetriebnahme in Sicht

Bereits im letzten Jahr durfte unser im Wiederaufbau befindlicher Personenwagen 235 K das erste mal in einem Sonderzug laufen. Nunmehr steht die entgültige Fertigstellung des Wagens unmittelbar bevor. Ein wesentlicher Meilenstein in diese Richtung war die erfolgreiche Probefahrt am 25.07.2016, die ohne Beanstandungen absolviert wurde.

Dem vorangegangen waren in den letzten Monaten umfangreiche Restarbeiten zur Komplettierung des Wagens, die allen Beteiligten nochmals viel abverlangten. Dazu gehörten:

  • Anbringen der Bühnenverriegelung,
  • Einbau vorbildgerechter Fensterbänke.
  • Verlegung Linoleumfußboden,
  • Einbau der Bestuhlung,
  • Einbau der Körting-Saugluftbremse,
  • Aufbringung des neuen Dachbelages,
  • Anbringung der Zierlinien sowie
  • Komplettierung der Beschriftung.

Der Zulassung des Wagens stehen somit keine unüberwindbaren Hindernisse mehr im Wege. Er soll am 17. September 2016 zum Schmalspurbahn-Festival bei der Lößnitzgrundbahn offiziell bei der Traditionsbahn Radebeul, dem einstellenden EVU, feierlich in Betrieb genommen werden. Falls es zulassungstechnisch möglich ist, kann der Wagen 235 K bereits zuvor zur Historik&Mobil vom 5.-7. August  und zum Bahnhofsfest am 10./11. September in Mügeln im IK Zug präsentiert werden.

Wagen 235K in Wilsdruff, 13.07.2016, Foto: P.WunderwaldLastprobefahrt im Bahnhof Friedewald Bad, 25.07.2016, Foto: P. Wunderwald

13.05.2008

Modell Postwagen 2680

Das SEM-Kleinstserienmodell des Postwagens 2680 kann in H0e ab sofort auch über unseren Verein bezogen werden. Der Preis beträgt 190,50 € zuzüglich Versand.