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Wilsdruffer Schmalspurnetz

Über 150 km Schmalspurstrecken in Mittelsachsen

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Geschichte des Wilsdruffer Schmalspurbahnnetzes

Eine illustrierte Zeittafel

Ein Bahnanschluss für Wilsdruff
01.06.1863 Gründung des Eisenbahn-Komitees zu Wilsdruff. In den darauffolgenden Monaten wird der Anschluss Wilsdruffs an eine zu bauende regelspurige Bahnverbindung Dresden - Döbeln forciert.
1868 Mit der Eröffnung der von der Leipzig Dresdner Eisenbahn Compagnie betriebenen Strecke Döbeln - Rosswein - Nossen - Meissen sind die Bemühungen zum Anschluss Wilsdruffs zunächst gescheitert.
02.03.1880 Die Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Kirchberg wird als Prototyp der sächsischen Schmalspurbahnen mit 750 mm Spurweite eröffnet.
01.11.1882 Eröffnung der Schmalspurstrecke Hainsberg - Schmiedeberg als erste Schmalspurstrecke der Region.
04.02.1884 Genehmigung der Mittel für den Bau einer Schmalspurbahn von Potschappel nach Wilsdruff.
27.07.1885 Erlaß einer Verordnung zum Bau der Strecke. Im September des Jahres beginnt der Bahnbau. Es werden bis zu 390 Arbeiter eingesetzt.
09.08.1886 Die erste Baulokomotive befährt die Gesamtstrecke.
31.09.1886 Feierliche Eröffnung des Bahnbetriebes Potschappel - Wilsdruff.
01.10.1886 Aufnahme des planmäßigen Betriebes, zunächst verkehren drei Zugpaare.
1894 Die Schmalspurbahn befördert 131.000 Reisende. Von und nach Wilsdruff werden etwa 14.000t Güter transportiert.
1896 Aufnahme des Rollbockbetriebes zum Transport regelspuriger Güterwagen.
Die Rollböcke werden ab etwa 1910 durch Rollwagen abgelöst.
Mit Volldampf nach Frauenstein
März 1865 Erste Ideen für eine Strecke Klingenberg - Frauenstein - Dux (Böhmen)
1887 Bittschrift des Stadtgemeinderates Frauenstein an den sächsischen Landtag
1895 Vorlage des Projektes für die Bahnlinie Klingenberg - Frauenstein
27.02.1896 Genehmigung des Bahnbaus durch den sächs. Landtag
Juli 1897 Baubeginn
1898 bis zu 522 Arbeiter werden beim Bahnbau eingesetzt
14.09.1898 Feierliche Einweihung der Gesamtstrecke
1899 Es werden 134.000 Reisende befördert, danach sinken zunächst die Fahrgastzahlen
1913 Ca. 103.000 Reisende benutzen die Schmalspurbahn.
Auf nach Mohorn und Nossen
15.04.1896 Verordnung über den Bau einer Schmalspurbahn von Wilsdruff über Mohorn nach Nossen
durch den sächsischen Landtag
März 1898 Beginn der Bauarbeiten
Mai 1898 1272 Arbeiter an der Strecke
31.01.1899 Eröffnung der 27,9 km langen Gesamtstrecke
Die Gründung der WG-Linie
08.03.1900 Landtag beschließt den Bau der Schmalspurbahn Wilsdruff – Gärtitz.
Streckenäste der WG-Linie: 
Wilsdruff - Garsebach - Meißen
Garsebach-Löthain-Mertitz Gabelstelle - Lommatzsch
Mertitz Gabelstelle - Gärtitz.
1902 Petition der Stadt Lommatzsch und weiterer 30 Gemeinden zur Anbindung an die geplante Linie Wilsdruff - Gärtitz
09.04.1907 Beginn des Bahnbaues Wilsdruff – Meißen – Lommatzsch
13.04.1909 Bauzugverkehr auf dem Abschnitt Meißen – Taubenheim
19.04.1909 Bauzugverkehr auf dem Abschnitt Meißen – Löthain
01.10.1909 Eröffnung der Teilstrecke Wilsdruff – Meißen – Löthain
30.11.1909 Eröffnung der Teilstrecke Löthain – Lommatzsch
01.10.1910 Gründung der Bvw Lommatzsch
25.11.1911 Eröffnung der Teilstrecke Lommatzsch – Gärtitz – (Döbeln Hbf)
Damit ist die komplette WG-Linie in Betrieb.
1913 357.123 Personen, 523 Hunde und 122.536 t Güter auf der Linie WG befördert
Die teuerste Schmalspurbahn Sachsens
1898 Erste Petition für eine schmalspurige Verbindungsbahn von Klingenberg-Colmnitz zur im Bau befindlichen Strecke Wilsdruff-Nossen
1906-1912 Erste planerische und dann technische Vorarbeiten
13.05.1912 Bewilligung des Projektes durch den sächsischen Landtag
28.01.1915 Nach kriegsbedingten Verzögerungen Baubeginn im Bereich des Tharandter Waldes. Die Arbeiten werden jedoch noch 1915 eingestellt und erst nach Kriegsende wieder aufgenommen
1920 Abschluss der Bahnhofserweiterung im künftigen Abzweigbahnhof Oberdittmannsdorf
01.10.1921 Eröffnung der Teilstrecke Klingenberg-Colmnitz - Naundorf
01.11.1921 Eröffnung der Teilstrecke Naundorf - Niederschöna
Aug. 1923 Inflationsbedingt wird die Rekordbausumme von 1 066 770 000 000 Mark wird erreicht...
01.11.1923 Eröffnung der Teilstrecke Niederschöna - Oberdittmannsdorf. Es verkehren täglich zwei Zugpaare.

Hier geht es weiter zum Teil 2 (Reichsbahnzeit).